Das verpflichtende Unterrichtsmodul „Digitale Grundbildung“ für die Sekundarstufe 1 war gemäß den Vorgaben des BMBWF erstmalig im Schuljahr 2018/2019 durchzuführen.

Dabei wurde den Schulen freigestellt, ob dieses Unterrichtsmodul als eigenes Fach, als integrativer Bestandteil in anderen Schulfächern, in einer Minimalvariante oder über alle 4 Jahre Unterstufe durchgeführt wird (siehe https://bildung.bmbwf.gv.at/schulen/schule40/dgb/index.html).

Das Gymnasium Schoren entschied sich für eine Intensiv-Variante im ersten Schuljahr mit einer fixen Wochenstunde Informatik als eigenes Unterrichtsfach „Digitale Grundbildung“. Ergänzend soll in weiterer Folge Informatik im Zuge der verschiedenen Pflichtfächer über die restlichen 3 Jahre weiter intensiviert werden. Dies erfolgt einerseits durch digitale Unterstützung von Unterrichtseinheiten (Beispiel Internet-Recherche oder digitale Visualisierungen zu Inhalten aller Schulfächer der Unterstufen), andererseits auch mit praktischen Spezial-Anwendungen wie etwa im Fach „Geometrisches Zeichnen“ am PC.

Die Herangehensweise des Gymnasium Schoren scheint sich bezahlt zu machen, denn das erste Jahr DGB teilte sich in 2 intensive und erfolgreiche Bereiche. Einerseits wurde zu Beginn der Fokus auf das Erlernen des 10-Finger-Tastaturschreibens und in weiterer Folge auf das Anwenden der Standardsoftware Word, Excel und PowerPoint gelegt, andererseits flossen gänzlich neue Lehrinhalte in den Informatikunterricht. Logisches Denken, Programmieren, Zeichnen am PC oder das spielerische Herangehen an die Themen Automatisierung/Coding wurden mit State-Of-the-Art-Anwendungen wie Scratch oder dem Mini-Computer Micro:bit abgedeckt. Besondere Begeisterung herrschte auch in der Anwendung des 3D Story Telling Tools „Alice“, wo Schüler/innen eigene Geschichten in 3D ausprogrammierten (an dieser Stelle soll auch der Oracle Academy für die Unterrichtsmaterialien gedankt werden).

Wertvoll für uns Lehrpersonen war auch die tatkräftige Mithilfe der Eltern, die zuhause die Schüler/innen am PC üben ließen und teils auch bei den digitalen Hausübungen tatkräftig zur Seite standen. An dieser Stelle ein Dankeschön an alle Eltern!

Auch für uns Lehrpersonen Barbara Liebhart, Christoph Wallmann und Mario Wüschner war das erste Jahr eine Herausforderung. Wenn man am Ende aber die neuen digitalen Fertigkeiten der Erstklässler betrachtet (und manchmal auch bestaunt), ist man selbst begeistert und freut sich dann auf ein neues Jahr „Digitale Grundbildung“.

Bericht: Mario Wüschner

 

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